
Inside Austria Tod am Großglockner: Der Prozess
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Feb 21, 2026 Maximilian Werner, Gerichts- und Prozessreporter bei DER STANDARD, berichtet live aus dem Landesgericht Innsbruck. Er schildert Medienrummel und Verhandlungsablauf. Kurze Sätze erläutern Verteidigungsstrategie, Richter mit alpiner Expertise und die brisanten Zeugenaussagen. Es geht um Führungsverantwortung, ungeklärte Details wie GoPro-Funde und die möglichen rechtlichen Folgen.
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Episode notes
Zentrale Vorwürfe Der Staatsanwaltschaft
- Kernvorwurf der Staatsanwaltschaft: Der Angeklagte habe die Tour trotz fehlender Erfahrung der Partnerin fortgesetzt und keinen Notruf abgesetzt.
- Besonders strittig war, ob er als erfahrenerer Alpinist Führungs- und Schutzverantwortung trug.
Zeugin Schildert Vergleichbare Erfahrung
- Eine Ex-Freundin des Angeklagten sagte aus, er habe sie am Großglockner einmal allein gelassen, nachdem ihre Stirnlampe ausgegangen sei.
- Sie berichtete, er habe zu ihr gesagt: „stell dich nicht so an“, und das sorgte für großes Aufsehen im Saal.
Medizinische Befunde Unklarer Einfluss
- Die Gerichtsmedizinerin diagnostizierte Unterkühlung als Todesursache und fand zudem eine Lungenentzündung sowie Ibuprofen im Körper.
- Es blieb unklar, ob die Infektion die Leistungsfähigkeit der Verstorbenen drastisch beeinflusst hat.
