
News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten Grönland-Streit: Warum Russland mit Schadenfreude zuschaut
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Jan 20, 2026 Fredy Gsteiger, SRF-Experte für internationale Sicherheitspolitik, und Margarete Klein, Leiterin der Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien, diskutieren die geopolitischen Folgen des Grönland-Streits. Sie analysieren, wie Russland und China von den Spannungen zwischen den USA und Europa profitieren. Klein beleuchtet Russlands taktische Schadenfreude, während Gsteiger die Bedeutung der Arktis für globale Machtverhältnisse erklärt. Die beiden Gäste zeigen auf, wie der Streit auch vom Ukrainekrieg ablenkt und die NATO destabilisieren könnte.
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Grönland Lenkt Fokus Von Der Ukraine Weg
- Der Grönland-Streit lenkt internationale Aufmerksamkeit weg von der Ukraine und schwächt die transatlantische Einheit.
- Fredy Gsteiger sagt, Russland und China profitieren strategisch von diesem innenpolitischen Chaos in den USA.
Gezielte Schadenfreude Als russische Taktik
- Russland zeigt öffentlich Schadenfreude, verfolgt das Spalten der NATO und die Schwächung Europas mit Taktik.
- Margarete Klein sieht diese Reaktionen als gezielte Strategie, Trump zu ermuntern und die NATO zu destabilisieren.
Russlands Arktische Nachteile Bei US-Annexion
- Eine US-Annexion Grönlands würde Russlands Position in der Arktis militärisch und ökonomisch schwächen.
- Margarete Klein betont, dass US-Basen und Ausbeutungsmöglichkeiten Russland erheblich Konkurrenz machen würden.
