
hinter den millionen Folge 6, die Stärke überlebender Frauen* (TW: Gewalt, Mord)
Jan 11, 2026
Eine Überlebende erzählt, wie sie anderen Frauen bei der Flucht aus gewaltvollen Beziehungen hilft. Diskussion über Femizide, Täterstrukturen und wie Polizei und Justiz oft versagen. Themen sind Migration, digitale Gewalt, Traumafolgen für Kinder und Gemeinschaftsversagen. Es geht um Prävention, niedrigschwellige Rettungsarbeit und die Bedeutung von Solidarität im Alltag.
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Episode notes
Überlebte Femizid führte zu lokaler Rettungsinitiative
- Hanife Ada überlebte einen Femizidversuch und gründete daraus den Verein Yetis Bacem, um anderen Frauen vor Ort zu helfen.
- Ihre Tochter Sibel wischte als Jugendliche das Blut der Mutter weg und erzählt, wie Polizei und Gerichte oft nicht schützten.
70 Prozent der Taten Waren Vorhersehbar
- Eine Studie zeigt: rund 70 Prozent der Femizide wurden angekündigt und hätten potenziell verhindert werden können.
- Polizei und Gerichte unterschätzen Risiken; viele Opfer melden sich nicht aus Scham oder weil sie nicht geglaubt werden.
Kontrollverlust Bei Männern steigert Femizidrisiko
- Femizide korrelieren oft mit Kontrollverlust des Täters, besonders bei Trennungen oder vermuteter Untreue.
- Der gefährlichste Ort für Frauen bleibt das eigene Zuhause und der gefährlichste Moment eine Trennung.

