
Ganz offen gesagt #28 2019 Über Kunst und Politik – mit Deborah Sengl
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Dec 13, 2019 Deborah Sengl ist eine österreichische Künstlerin, die politische und gesellschaftliche Themen in ihren Werken behandelt. Sie spricht darüber, wie aktuelle Ereignisse ihre kreative Arbeit beeinflussen und Kunst als Ventil für Emotionen dient. Ihr Projekt 'Escape' fördert Empathie angesichts der Flüchtlingskrise. Sengl beleuchtet auch die Herausforderungen politischer Kunst und diskutiert provokante Werke, die Debatten über Massentierhaltung anstoßen. Zudem bietet sie Einblicke in ihren kreativen Prozess und kommende Projekte zur Überwachung und Privatsphäre.
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Episode notes
Nutze Gefühle Um Denken Zu Aktivieren
- Nutze Emotionen als Zugang: Deborah Sengl versucht bewusst, Besucher emotional zu berühren, um Denken anzuregen.
- Ihre Arbeiten polarisieren absichtlich, weil Gefühle helfen, kognitive Reflexion auszulösen.
Escape Raum Nacherlebt Gefühl Von Flucht
- Escape ist ein von Deborah Sengl entwickelter Escape-Room, der Fluchtgefühle nacherlebbar macht statt reale Fluchtgeschichten zu rekonstruieren.
- Entstanden 2015 aus Empörung über Europas Reaktion auf die Flüchtlingskrise und aus persönlicher Faszination für Escape-Räume.
Empathie Statt Voyeurismus Im Fluchtraum
- Sengl will keine Flucht nacherzählen, sondern empathisch nachempfinden, welche Gefühle plötzliche Flucht auslöst.
- Sie arbeitete mit der Organisation Fremde werden Freunde und Geflüchteten zusammen, nutzte reale Gegenstände, Fotos und Texte im Raum.

