
Forschung aktuell Havariertes Atom-U-Boot: Aus der 'Komsomolez' tritt Radioaktivität aus
Mar 25, 2026
Bericht über das havarierte Atom-U-Boot und historische Details zum Sinken. Diskussion früherer Tauchgänge und Reparaturversuche mit Titanplatten. Einsatz ferngesteuerter Tauchroboter 2019 und Probenahme am Wrack. Nachweis von Plutonium und Uranisotopen am Lüftungsrohr. Modellierte Ausbreitung und geringe Belastung von Meerestieren, Vergleich mit anderen problematischen Wracks.
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Episode notes
U-Boot Komsomolets sank 1989 im Nordatlantik
- Die Komsomolets sank 1989 nach Explosionen und Feuer, obwohl die Besatzung den Reaktor notabschaltete.
- Das Wrack liegt in 1.700 Metern Tiefe und enthält zudem zwei Torpedos mit Atomsprengköpfen, was die Situation komplex macht.
Frühe Untersuchungen zeigten Reaktoraustritt
- Erste sowjetische Tauchuntersuchungen zeigten, dass Radioaktivität aus dem Reaktor austrat.
- Schäden im Inneren und beschädigte Druckhüllen führten dazu, dass der Torpedoraum mit Meerwasser in Kontakt kam.
Russlands Notmaßnahmen und norwegische Überwachung
- Russische Notmaßnahmen füllten Torpedobereich teilweise mit Wasser und deckten Löcher mit Titanplatten ab.
- Norwegen überwacht das Wrack seit 1990, was langfristige Beobachtungen erlaubt.
