
FALTER Radio Nobelpreisträgerin: „Der Iran-Krieg bringt nur Elend und Tod“ - #1607
Apr 2, 2026
Shirin Ebadi, iranische Juristin und Friedensnobelpreisträgerin (2003), spricht als Exil-Oppositionelle über Krieg, Demokratie und Rechtsstaat. Sie fordert ein sofortiges Ende der Bombardierungen. Sie erklärt interne Machtkämpfe im Regime und wie Proteste und eine Übergangsjustiz aussehen könnten. Sie diskutiert Pläne für ein Referendum über Staatsform und die zentrale Rolle von Frauen in den Protesten.
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Episode notes
Krieg Schafft Nur Leid Keine Lösung
- Shirin Ebadi hält Krieg für unzureichend zur Lösung, er bringt nur Elend und Tod.
- Sie betont, der Konflikt wurzle in der islamischen Revolution 1979 und der Regimeideologie gegen Israel und USA.
Krieg Schwächt Die Machtorgane Des Regimes
- Ebadi sieht das Regime durch den Krieg geschwächt, Protestbewegungen könnten nach Ende der Bombardierungen wieder erstarken.
- Sie nennt besonders die Revolutionsgarden, das Informationsministerium und Sicherheitskräfte als durch Angriffe geschwächt.
Bombardierungen Stoppen Damit Proteste Wieder Möglich Werden
- Beenden der Bombardierungen ist Voraussetzung dafür, dass Menschen sicher auf die Straße gehen können.
- Ebadi erklärt, erst wenn die Angriffe aufhören, könne die Opposition wieder öffentlich mobilisieren.
