
Kaffee, extra schwarz. Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth Berlinale Skandal - “Wenn es um Juden geht, keine Empathie”, sagt Sarah Maria Sander
Feb 27, 2026
Sarah Maria Sander, jüdische Schauspielerin und Aktivistin aus Berlin, berichtet knapp von juristischen Auseinandersetzungen und Bedrohungen. Sie kritisiert selektive Empathie in der Filmbranche und diskutiert Ausgrenzung, Social‑Media‑Narrative und politische Einseitigkeit. Außerdem geht es um Demonstrationen, Mobilisierung in Schulen und die Debatte um internationale Institutionen.
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Episode notes
Sander kämpft gegen Ausschluss aus eigenem Film
- Sarah Maria Sander erzählt, wie sie Co-Autorin und Hauptdarstellerin eines Films war und trotzdem wegen ihrer pro-israelischen Haltung rausgedrängt werden sollte.
- Produzent:innen und Kolleg:innen warnten vor Festivalboykott und drohten emotionaler sowie finanzieller Isolation, obwohl sie Mitautorin des Drehbuchs war.
Selektive Empathie In Der Kulturbranche
- Sander beschreibt eine weit verbreitete selektive Empathie in der Kulturbranche: heftige Anteilnahme für Gaza, aber Stille gegenüber israelischen Opfern nach dem 7. Oktober.
- Viele Künstler:innen hätten sich zwei Jahre lang nicht zu Geiseln, Vergewaltigungen und dem Terror geäußert, was ihre Haltung entlarve.
Algorithmen Verstärken Pro-Hamas Narrativ
- Ahmad Mansour erklärt, wie sich pro-Hamas-Narrative über Social-Media-Algorithmen verbreiteten und linke Kreise diese schnell aufgriffen.
- Große muslimische Bevölkerungsanteile plus algorithmische Verstärkung machten die Verbreitung besonders effektiv.
