Dissens

#311 "Liga für unbezahlte Arbeit": Eine Gewerkschaft für Eltern und familiär Sorgende - kann das klappen?

Jul 23, 2025
Franzi Helms, Betriebswirtin und Coachin, und Jo Lücke, Volkswirtin und Referentin für Care-Arbeit, diskutieren über die Liga für unbezahlte Arbeit. Sie beleuchten die Notwendigkeit, familiäre Fürsorge rechtlich anzuerkennen und im Grundgesetz zu verankern. Zudem erörtern sie, wie Sorgearbeit als legitimes Diskriminierungsmerkmal etabliert werden kann. Die beiden Gäste sprechen auch über die Herausforderungen und Chancen für Eltern und pflegende Angehörige in einer sich verändernden Gesellschaft und betonen die Stärke gemeinsamer Interessenvertretung.
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ADVICE

Praktische Aufbauarbeit Starten

  • Baut Unterstützungsangebote wie Rechtsberatung, Bildungsarbeit und lokale Gruppen auf, um Sorgearbeitende zu vernetzen.
  • Plant längerfristig politische Aktionen und rechtliche Verfahren als Hebel für strukturelle Veränderungen.
INSIGHT

Große Basis Unbezahlter Sorgearbeit

  • In Deutschland leisten 22,5 Millionen Menschen aktive Sorgearbeit, konservativ gerechnet, und oft entsteht daraus zeitliche und finanzielle Benachteiligung.
  • Die Liga plant, innerhalb von zwei Jahren mehrere Tausend Mitglieder zu gewinnen, um politische Macht aufzubauen.
ANECDOTE

Elternerfahrungen Als Lehrstück

  • Jo erzählt, wie seine Mutter nach langer Kindererziehung beim Wiedereinstieg in den Beruf scheiterte.
  • Franzi schildert die Altersarmut ihrer alleinerziehenden Mutter als Beispiel struktureller Benachteiligung.
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