
im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss Zwischen Abkommen und Absagen: Was bleibt vom UN-Klimagipfel?
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Nov 20, 2025 Max Erik Schulze-Steinen, Klimapolitik-Experte am Wuppertal Institut, analysiert die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Brasilien. Er diskutiert Deutschlands Investitionen in einen Fonds zum Schutz tropischer Regenwälder und deren tatsächliche Wirksamkeit. Außerdem beleuchtet er die Herausforderungen des Verhandlungsprozesses, den Druck und die Müdigkeit der Teilnehmer. Schulze-Steinen gibt eine Einschätzung zur Erreichbarkeit des 1,5-Grad-Ziels und thematisiert die politische Dimension, die für den Fortschritt entscheidend ist.
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Großer Fonds Für Regenwaldschutz
- Der neue Tropical Forest Forever Facility Fonds will Länder belohnen, die Regenwälder schützen, und bestrafen, die sie zerstören.
- Auf Dauer sollen 125 Milliarden US-Dollar zusammenkommen und jährlich 4 Milliarden auszahlen.
Indigene Werden Direkt Gefördert
- Mindestens 20 Prozent der Fonds-Mittel müssen an indigene und traditionelle Völker fließen, die im Regenwald leben und ihn schützen.
- Mehr als 50 Länder unterstützen den Fonds, darunter Norwegen mit drei Milliarden US-Dollar.
Erfahrene Gastgeber Beschleunigen Verhandlungen
- Brasilien brachte erfahrene Verhandlungsführung in die COP und sorgte so für professionelles Diplomatie-Management.
- Erfahrung und gutes Verhandlungsgeschick reduzieren Eskalationen und beschleunigen Prozesse.
