
Ehrenwort - Ein Podcast über Skandale Das Celler Loch
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Sep 7, 2024 Eine Explosion an der JVA Celle 1978 und das mysteriöse Loch in der Mauer. Verdächtigungen gegen die RAF und spätere Enthüllungen über fingierte Anschläge durch den Verfassungsschutz. Langwierige Untersuchungsausschüsse, V‑Leute‑Netzwerke und fragwürdige Geheimdienstoperationen. Persönliche Folgen für Beschuldigte und die anhaltende Debatte um Kontrolle und Vertrauen.
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Episode notes
Wie Der RAF-Terror Die Bundesrepublik Radikal Veränderte
- Die 1970er waren in der Bundesrepublik von RAF-Terror und gesellschaftlicher Nervosität geprägt, was Polizeikontrollen und Sicherheitsverschärfungen zur Folge hatte.
- Konkrete Fälle wie die Entführung Schleyers und die Landshut-Entführung eskalierten die Lage und führten zu massiven Fahndungs- und Sicherheitsmaßnahmen.
Die Nächtliche Explosion Am Zeller Gefängnis
- In der Nacht zum 25. Juli 1978 detonierte an der Außenmauer der JVA Celle ein Sprengsatz; es entstand ein 50–100 cm großes Loch und ein 450 Meter langes Kabel führte zur Aller.
- Ermittler fanden ein entleertes Schlauchboot; die Mauer blieb wegen Stahlstreben intakt, Flucht war unmöglich.
Warum Das Zellerloch Zuerst Als RAF-Aktion Galt
- Anfangs vermuteten Behörden RAF-Unterstützer hinter dem Zellerloch, doch später zeigte Recherche: der Anschlag war inszeniert und diente Legendenbildung für V-Leute.
- Das fingierte Szenario hinterließ viele Spuren, weshalb die Operation schnell als koordiniert und nicht als Einzeltat erschien.

