
Taking the Red Pill – Einstiegsdroge Antifeminismus Folge 4: Zurück an den Herd – Antifeministische Influencerinnen
Jan 19, 2025
Viktoria Rösch, Soziologin, forscht zu rechten Netzwerken und Geschlechterideologien. Nadia Shehadeh, Soziologin und Autorin, untersucht performative Weiblichkeit. Sie sprechen über Tradwife-Ästhetik auf Social Media. Es geht um Geschäftsmodelle, religiöse Bezüge, Verknüpfungen zu Rechtskonservatismus und wie nostalgische Hausfrauenbilder antifeministische Narrative transportieren.
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Episode notes
Modernes 50er-Jahre Lebensgefühl Auf Social Media
- Malischka (Carolina Tolstig) inszeniert sich wie in den 50ern mit perfekt gestylter Küche und Männern, die hungrig nach Hause kommen.
- Azadê Peşmen beschreibt, wie ein alter Dr. Oetker-Werbespot als Vorlage genutzt und modernisiert wird, um Tradwife-Ästhetik zu zeigen.
Hausarbeit Als Performte Weiblichkeit
- Tradwives präsentieren romantisierte Hausarbeit als ästhetische Performance und bauen so ein erstrebenswertes Bild traditionellen Lebens auf.
- Nadia Shehadeh erklärt Doing Gender: Hausarbeit wird performativ als weiblich hergestellt und mit Statussymbolen aufgehübscht.
Tradwife Content Wird Zu Einem Milliönengeschäft
- Einige Tradwives monetarisieren ihren Content: Hannah Neelman verkauft Sauerteig-Sets, Schürzen und Brotmesser.
- Azadê Peşmen nennt Neelman als Beispiel einer Influencerin, deren Geschäft auf mehrere Millionen Dollar geschätzt wird.


