
FALTER Radio Europa zwischen 1968 und 2018 – #111 (Teil 2)
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Nov 16, 2018 Der grüne Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit und Politikwissenschaftler Claus Leggewie beleuchten die Abgründe des Nationalismus in Europa. Sie diskutieren die Bedeutung der 68er-Bewegung und deren Einfluss auf die heutige Gesellschaft. Angela Merkels politisches Erbe wird kritisch hinterfragt, während die Auswirkungen des Brexits auf die EU erörtert werden. Zudem wird die Herausforderung angesprochen, jüngere Wähler zu mobilisieren und eine einheitliche europäische Politik vor den bevorstehenden Wahlen zu formen.
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Episode notes
Europa War Für 68er Selbstverständlichkeit
- Für die 68er war Europa selbstverständlich und bildete den Rahmen geistiger Bewegungsfreiheit.
- Politisch spielte Europa damals kaum eine Rolle, weil innenpolitische Kritik an den Gründergenerationen dominierte.
68 Verschob Normen Von Oben Nach Unten
- 68 veränderte die Quelle gesellschaftlicher Normen: Normen sollten nicht mehr von oben diktiert werden.
- Konservative reagierten langfristig mit Restaurationsangst und instrumentalisieren 68 als Angstbild.
Merkels Abschied Öffnet Europäische Auseinandersetzung
- Das Ende von Angela Merkels Ära beendet eine deutsche Stabilitätskonstellation in Europa.
- Das eröffnet politische Auseinandersetzung und macht Deutschland zum zentralen Thema vor Europawahlen.
