
What's up, Corporate Finance? SPOTLIGHT #80: Scale-up Europe: frisches Geld für unsere Start-ups – wie der EU-Fonds funktionieren soll
Mar 10, 2026
Hauke Burkhardt, Experte der Deutschen Bank für die Verbindung von öffentlichem und privatem Kapital, erklärt den EU-Scale-Up-Fonds. Er spricht über den Kapitalbedarf für späte Start-ups. Er beschreibt die Rolle öffentlicher Investoren wie EIF und KfW Capital. Er erläutert, wie EU-Ankerkapital Privatinvestoren anzieht und warum Fondsgröße entscheidend ist.
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Episode notes
Öffentliche Player sind präsent aber Größe fehlt
- Europa hat bereits große öffentliche VC-Akteure wie den European Investment Fund und die KfW Capital, die das Ökosystem mitprägen.
- Scale-Up Europe adressiert jedoch die Spätphasenfinanzierung, weil für Deep-Tech-Skalierung deutlich größere Fonds und Tickets nötig sind.
Size Matters bei Later Stage Tickets
- Große Tickets sind nötig, weil einzelne hohe Investments Konzentrationsrisiken und spezifische Portfoliostrukturen erfordern.
- Ein 100-Millionen-Ticket lässt sich nicht sinnvoll aus einem kleinen 500-Millionen-Fonds stemmen ohne hohe Gewichtung.
EU-Ankerinvestment als Kapitalsignal
- EU-Ankerkapital wirkt als Signal und zieht weiteres privates Kapital an, es geht weniger um Mut der Manager als um Signalwirkung.
- Das EU-Engagement schafft zusätzliche Größe und erhöht die Attraktivität für private Investoren.
