
Wissenschaft im Brennpunkt Fallout im Orbit - Was bleibt, wenn Weltraumschrott verglüht
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Feb 9, 2026 Claudia Stolle, Direktorin am Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik, forscht an Mesosphären- und Stratosphärenmessungen. Joanna Egan, Atmosphärenchemikerin aus Leeds, modelliert Metallchemie beim Wiedereintritt. Sie sprechen über Megakonstellationen und steigende Wiedereintritte. Es geht um Metalle, die in Luftschichten wandern, mögliche Risiken für die Ozonschicht und neue Messmethoden wie LIDAR.
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Episode notes
Ära Der Megakonstellationen
- Megakonstellationen führen zu einer starken Zunahme an Wiedereintritten in den kommenden Jahren.
- Schätzungen gehen von aktuell 1,5+ Kilotonnen auf 2,5–3 Kilotonnen oder mehr pro Jahr bis 2025.
Venusforschung Liefert Modellansatz
- Modelle zur Chemie verglühender Objekte basieren auf Analogien zu Meteoriten in fremden Atmosphären.
- Unterschiede liegen vor allem in Metallen, Eintrittsgeschwindigkeit und Verglühungshöhe.
Aluminium Könnte Ozon Angreifen
- Aluminium aus Satelliten kann in der Stratosphäre zu reaktiven Partikeln bzw. Aerosolen oxidieren.
- Unbeschichtete Partikel könnten aktives Chlor freisetzen und Ozonabbau von bis zu ~10% jährlich auslösen.
