
Radiowissen Das Jahr nach Kriegsende 2/3 - Niemandszeit in einer bayerischen Gegend
Feb 25, 2026
Historikerin Marita Krauss, Professorin Barbara Stelzl-Marx und Zeitzeuge Helmut Gruber erzählen aus der Nachkriegszeit in Bayern. Sie schildern beschlagnahmte Häuser, die Ankunft von Befreiten und Displaced Persons, Spannungen zwischen Einheimischen und Zugezogenen sowie Gewalt und Lynchjustiz. Außerdem geht es um Repatriierung, Lageralltag und die langsame Rückkehr zur Normalität.
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Episode notes
Amerikaner Belegen Wacker-Villa In Burghausen
- Helmut Gruber musste 1945 sein Zimmer räumen, weil US-Soldaten die Villen der Wacker-Leitung besetzten.
- Die Besatzer hinterließen Chaos: Munition im Damenzimmer, Bier im Keller und eine Honigschleuder als Wäscheschleuder.
Reichsleistungsgesetz Erlaubte Schnelle Einquartierungen
- Die US-Militärregierung übernahm bestehende Regelungen wie das Reichsleistungsgesetz, um Wohnungen zu requirieren.
- Das erlaubte schnelle Einquartierungen und übertrug die Praxis der Zwangsunterbringung unmittelbar in die Besatzungszeit.
Familie Haft Erhält Schutz Vor Flüchtlingszuweisung
- Ilse Haft berichtet, wie städtische Wohnungsbeauftragte Zimmer für Flüchtlinge zuwiesen und ihre Familie um Unterbringung kämpfen musste.
- Ihre kranke Tochter durfte das Zimmer behalten, weil die Mutter intervenierte.



