
Ab in den Urlaub – Der Crash des Internet-Imperiums Unister Der ostdeutsche Zuckerberg (1/3)
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Mar 6, 2026 Konstantin Kurosidis, ehemaliger Pressesprecher von Unister und Vertrauter von Thomas Wagner, erzählt aus erster Hand. Er spricht über den Aufstieg von einem Studentennetzwerk zu Milliarden‑Portalen. Themen sind massives Performance‑Marketing, Promi‑Werbung, Firmenkultur mit Loyalität und Konflikten sowie polizeiliche Ermittlungen und der dramatische Absturz.
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Episode notes
Studentenwohnheim zur erfolgreichen Internetfirma
- Thomas Wagner gründete Unister 1999 aus einem Studentenwohnheim und startete mit einem Uni-Tauschnetzwerk namens Unister.
- Die Plattform bot Profile, Foren und UniFlirt und war Vorläufer von StudiVZ und Facebook in Deutschland.
Der unprätentiöse Gründer mit gigantischen Ambitionen
- Thomas Wagner trat als zurückhaltender, bodenständiger Gründer auf, der Statussymbole ablehnte, aber klare Milliardenambitionen äußerte.
- Mitarbeiter beschreiben ihn als genialen, schnellen Denker, der die Zügel stark in der Hand hielt.
Skalierung durch generische Domains und Nischenportale
- Unister skalierte durch generische Domains und zahlreiche Nischenportale wie flüge.de, kredit.de und auto.de.
- Das Modell setzte auf einfache, merkbare Domains plus Affiliate-Provisionen für Buchungen und Abschlüsse.

