Das Blutbuch war das große Ereignis im Literatugeschäft 2022. Der non-binäre Kim de l’Horizon verzückte die Kritiker, eckte jedoch mit seiner Performance bei der Verleihung des Buchpreises auch bei vielen an. Der Spuk ist nun vorbei, der Rauch hat sich gelegt. Daher schauen wir uns jetzt Blutbuch mit nüchternem Blick an. Kann es unsere literarischen Erwartungen erfüllen, die durch die überschwänglichen Rezensionen geweckt wurden? Wieviel Gendertheorie und postmoderne Ideologie stecken in dem Buch?