
Was jetzt? Sirenen statt Pilger – Krieg in Jerusalem
Apr 4, 2026
Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, berichtet live aus Jerusalem und schildert menschenleere Gassen in der Altstadt. Er spricht über die Belastung heiliger Stätten, die begrenzte Schutzfunktion gegen Beschuss und die neue politische Aufladung während Pessach und Ostern. Kurz: bedrückende Alltagseindrücke, religiöse Spannungen und die Folgen des Kriegs für Anwohner und Pilger.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Altstadt Von Jerusalem Fühlt Sich Wie Geisterstadt An
- Jerusalems Altstadt wirkt derzeit wie eine Geisterstadt, weil Pilgerstätten und viele Läden wegen des Krieges geschlossen sind.
- Jan Roß beobachtet offene Apotheken und Bäckereien, aber fast keine Bunker und einen Covid-ähnlichen ausgestorbenen Charakter.
Heilige Stätten Bieten Teilweisen Schutz Vor Angriffen
- Jerusalem wird vergleichsweise seltener getroffen, weil der Tempelberg eines der wichtigsten muslimischen Heiligtümer ist.
- Jan Roß sagt, Iraner seien zurückhaltend, religiöse Stätten wie der Felsendom anzugreifen, obwohl Raketen-Trümmer bereits in der Altstadt niedergingen.
Beschädigung Der Heiligtümer Könnte Globalen Kulturkampf Entfachen
- Schäden an heiligen Stätten würden weltweite Empörung auslösen, unabhängig vom eigentlichen Angreifer.
- Roß erklärt, dass Beschädigungen etwa des Felsendoms Muslime weltweit glauben lassen könnten, Israel sei verantwortlich, was Kulturkampf schüren würde.
