
NDR Kultur - Neue Bücher Neue Bücher: "Hummelhirn" von Judith Holofernes
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Mar 20, 2026 Sally Gerald Dillon, Rezensorin und Journalistin, gibt Einblicke in Judith Holofernes, die vom Singen zum Schreiben wechselte. Sie spricht über Stimmverlust als Wendepunkt, Aufwachsen zwischen Berlin und Freiburg und die Rolle von ADHS in Holofernes' Leben. Sprache, Humor und Tiefgang des Buchs werden hervorgehoben.
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Stimmverlust Wendepunkt Zur Schriftstellerin
- Judith Holofernes verlor vor etwa acht Jahren größtenteils ihre singstimme und konnte seitdem kaum noch live auftreten.
- Die Störung klingt heiser und wackelig, möglicherweise neurologisch, und führte sie weg vom Singen hin zum Schreiben.
Schreiben Als Bewusste Neuorientierung
- Schreiben war für Judith Holofernes keine Notlösung, sondern eine bewusste Sehnsucht nach einem anderen Leben als Musikerin.
- Sie suchte ein besinnlicheres Autorinnenleben, das besser zu ihrer aktuellen Persönlichkeit passt.
Vom Erfolg Zur Kindheitsbiografie
- In ihrem ersten Buch Die Träume anderer Leute behandelte Holofernes Erfolg, Druck und die Doppelrolle als Musikerin und Mutter.
- Im neuen Buch Hummelhirn rückt nun ihr Aufwachsen in West-Berlin und Freiburg stärker in den Mittelpunkt.



