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Rachid Benzine zu "Der Buchhändler von Gaza"

Mar 25, 2026
Rachid Benzine, Islamwissenschaftler, Universitätsdozent und Autor, spricht über seinen Roman Der Buchhändler von Gaza. Er erzählt von Begegnungen in den Ruinen Gazas. Lesen bewahrt Würde und Menschlichkeit. Die Wahl der zweiten Person zieht die Hörenden mitten in die Gaza-Wirklichkeit. Er betont religiöse Vielfalt und die Schwierigkeit interkonfessionellen Dialogs nach dem 7. Oktober.
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ANECDOTE

Fotograf trifft Buchhändler in Gaza

  • Rachid Benzine erzählt, wie ein französischer Fotograf 2014 einen alten Buchhändler in den Ruinen von Gaza trifft und dessen Lebensgeschichte erfährt.
  • Die Erzählung umfasst Vertreibung, willkürliche Inhaftierung und gewaltsame Tode und steht symbolisch für Hunderttausende Palästinenser seit 1948.
INSIGHT

Lesen Als Akt Des Widerstands

  • Rachid Benzine sieht Lesen als Widerstand gegen Entmenschlichung und als Bewahrung von Würde und Menschlichkeit.
  • Lesen schützt nicht physisch, aber es verhindert, dass Gewalt mit Gewalt beantwortet wird, indem es innere Werte erhält.
INSIGHT

Zweite Person Erzählt Empathie

  • Benzine wählt die zweite Person Singular, um Leser direkt anzusprechen und Empathie zu erzwingen.
  • Das Du versetzt die Leser unmittelbar in die Wirklichkeit Gazas und macht Entmenschlichung greifbarer.
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