Lulzana Musliu, Mediensprecherin bei Pro Juventute, spricht kurz über Jugendentwicklung und Prävention. Sie diskutiert, warum Trainsurfing Anerkennung und Adrenalinkicks bietet. Es geht um die Rolle von Social Media, Suchtmechanismen und mögliche Präventionsmaßnahmen. Kurz, prägnant und nachdenklich.
15:31
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Wachsende Todesfälle Bei Trainsurfing
Trainsurfing hat seit Anfang Jahr in der Schweiz zu mehreren Todesfällen geführt und ist wieder aufflammend.
Drei Jugendliche (14, 17, 18) starben bei Kletteraktionen auf Zügen, was die Dringlichkeit der Prävention erhöht.
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Anerkennung Treibt Riskantes Verhalten
Jugendliche suchen Anerkennung und Bestätigung, was gefährliche Mutproben attraktiv macht.
Social Media verstärkt diesen Effekt, weil Likes und Views das Risikoverhalten belohnen.
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Plattformen Tragen Mitverantwortung
Verantwortung liegt nicht nur bei Jugendlichen und Eltern, sondern auch bei Social-Media-Plattformen und deren Algorithmen.
Plattformen müssten gefährliche Inhalte begrenzen, damit junge Menschen nicht dazu angeregt werden, gefährliche Challenges nachzumachen.
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Innert kurzer Zeit sind in der Schweiz drei Jugendliche gestorben, weil sie auf Züge geklettert sind. Erst vor wenigen Tagen ist in Beinwil am See ein sogenannter Trainsurfer gestorben. Woher kommt das gefährliche Phänomen Trainsurfing und wie können Eltern damit umgehen?
Jungen Menschen geht es beim Trainsurfing vor allem um Anerkennung und Bestätigung, sagt Lulzana Musliu von der Kinder- und Jugendstiftung Pro Juventute. Mutproben seien zwar Teil der Identitätsfindung - aber gerade bei solch gefährlichen Inhalten brauche es Präventionsarbeit. Die drei Unfälle von Jugendlichen erschüttern. Sie sind auf Züge geklettert und dabei gestorben. Es handelt sich dabei um einen 18-Jährigen, der in Lenzburg im Kanton Aargau auf einen Zug gestiegen ist und in Beinwil am See ums Leben kam. Erst im Januar sind bei ähnlichen Vorfällen ein 14-Jähriger in Langenthal im Kanton Bern und ein 17-Jähriger in Zofingen im Kanton Aargau gestorben.
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Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37.
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In dieser Episode zu hören:
- Lulzana Musliu, Mediensprecherin bei Pro Juventute
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Team:
- Moderation: Raphaël Günther
- Produktion: Lea Saager
- Mitarbeit: Nicolas Malzacher
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