
NZZ Akzent Die Epstein-Assistentin aus Zürich – Opfer oder Täterin?
Feb 20, 2026
Florian Schoop, Gesellschaftsredaktor und Rechercheur bei der NZZ, erklärt seine Analyse der Epstein-Files und die Spur zu Alina Selnowa. Es geht um rekonstruierte Mail- und Chatverläufe, das Macht- und Abhängigkeitsverhältnis zu Jeffrey Epstein und Hinweise, dass Selnowa Frauen vermittelte. Diskussion über Motivationen, Unschärfen zwischen Opfer- und Täterinnenverhalten.
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Episode notes
Erste Kontaktaufnahme Aus Zürich
- Alina Selnova schrieb 2015 E-Mails an Jeffrey Epstein und schickte Fotos sowie Vorstellungen junger Frauen.
- Die Nachrichten stammen aus den veröffentlichten Epstein-Files und zeigen einen jahrelangen Austausch.
Mentor Und Machtgefälle
- Epstein agierte als Karriere-Mentor und finanzierte Selnova unter anderem für ein Studium in Berkeley.
- Neben Unterstützung zeigt der Austausch zugleich intime Nachrichten und ein Machtgefälle zwischen den beiden.
Stipendium Gegen Vorschläge
- In einem Mailwechsel wird klar: Epstein zahlt Studiengeld, kritisiert Selnova aber scharf und setzt Altersgrenzen.
- Selnova liefert im Gegenzug Frauen, Bilder und Vorschläge; das wirkt wie ein klares Tauschgeschäft.
