
Die Filmanalyse Ep. 291: Das System Putin und wir: DER MAGIER IM KREML – Kritik & Analyse
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Apr 12, 2026 Eine filmische Rekonstruktion von Putins Aufstieg und der Kunst, Macht leer und doch wirkmächtig zu inszenieren. Diskussion über autoritären Kapitalismus, die Koalition radikaler Gruppen und westliche Mitverantwortung in den 90ern. Analyse von Desinformation, medialer Inszenierung des Volkes und der Einsamkeit des Machtlebens. Kritische Betrachtung narrativer Schwächen und philosophischer Deutungen von Macht.
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Episode notes
Film Als Fiktion Für Zugang Zum Kreml
- Olivier Assayas' Film zeigt Putins Aufstieg als inszenierte Machtgeschichte, nicht als einfache Biografie.
- Der Roman von Giuliano da Empoli lässt den Berater Baranov (Surkov) als Strippenzieher auftreten und erklärt Macht durch Fiktion statt journalistischen Zugang.
Westliche Mitverantwortung Für Oligarchenmacht
- Der Film kritisiert die neoliberale Westpolitik der 1990er als Mitverursacher der Oligarchenmacht in Russland.
- Schmitt verweist auf die 'Schocktherapie' und westliche Thinktanks, die Jelzins Einfluss und Privatisierungen ermöglichten.
Autoritärer Kapitalismus Und Umgekehrte Straflogik
- Der Film zeigt autoritären Kapitalismus als System, in dem Geschäftsleute geschützt und Politiker bestraft werden, das Gegenteil westlicher Straflogik.
- Baranov erklärt, in Russland empört man sich eher, wenn Geschäftsleute betroffen sind, nicht Politiker.



