Inside Austria

Kurz und der Boulevard (1/2): Der Dichand-Deal

6 snips
Apr 8, 2023
Die aktuelle Korruptionsaffäre um Sebastian Kurz sorgt für Aufregung in Österreich. Hausdurchsuchungen und belastende Chats decken offenbar illegale Absprachen zwischen Kurz und Boulevardzeitungen auf. Eva Dichand von 'Heute' und Christoph Dichand von der 'Kronen Zeitung' spielen eine zentrale Rolle. Analysiert wird, wie Medienberichterstattung und Inseratepolitik im politischen Wettbewerb Einfluss nehmen. Zudem wird die Beziehung zwischen Geld, Medien und Macht hinterfragt, während die Schattenseiten der Boulevardpresse offenbart werden.
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INSIGHT

Geständnis Und Chats Als Schlüssel

  • Chats und das Geständnis von Thomas Schmid lieferten den Ermittlern die entscheidenden Hinweise auf Inseraten-Deals.
  • Daraus entstand der Verdacht, dass Kurz' Team Boulevardberichterstattung gegen Inserate und Einfluss tauschte.
ANECDOTE

Persönliche Treffen Zwischen Schmid Und Dichands

  • Thomas Schmid baute seit 2015 enge Kontakte zu den Dichands auf und traf Kurz mehrfach mit ihnen.
  • Die Ermittler sehen in diesen persönlichen Treffen den Ursprung möglicher Absprachen für positive Berichterstattung.
INSIGHT

Starker Anstieg Staatlicher Inserate

  • Ermittler behaupten, das Finanzministerium schaltete nach 2017 deutlich mehr Inserate bei Krone und Heute.
  • Das deutet auf eine systematische Zentralisierung und Steuerung der Inseratenpolitik durch das Kanzleramt hin.
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