Acht Milliarden

E06 Avignon: Gisèle Pelicot spricht – Teil 2

Feb 25, 2026
Gisèle Pelicot, Überlebende und zentrale Zeugin im Ausnahmeprozess von Avignon, erzählt von den Monaten vor Gericht. Sie spricht über das gemeinsame Sichtung der Videos, absurde Momente wie das Bauchnabel‑Foto und die Entscheidung, den Prozess öffentlich zu machen. Sie berichtet, wie öffentliche Aufmerksamkeit sie veränderte und wie die Liebe wieder in ihr Leben fand.
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INSIGHT

Warum Sie Den Prozess Öffentlich Wollte

  • Gisèle Pelicot entschied sich knapp vier Monate vor Prozessbeginn für eine öffentliche Verhandlung.
  • Sie wollte verhindern, dass nur Angeklagte die Beweismaterialien sehen und öffentlich die Tat verharmlosen können, weshalb Öffentlichkeit als Schutzargument diente.
ADVICE

Wähle Beweismaterial Sorgfältig Aus

  • Zeige Betroffenen vor Gericht sorgfältig ausgewähltes Beweismaterial, damit sie wissen, worauf Prozesse basieren.
  • Gisèles Anwälte filterten Stunden Material auf relevante Ausschnitte, um sie nicht zu überfordern und gleichzeitig vorzubereiten.
ANECDOTE

Erste Sichtung Der Videos In Einer Sitzung

  • Anwälte zeigten Gisèle ausgewählte Vergewaltigungs‑Videos per Videokonferenz und sie sah alle Ausschnitte an einem Stück.
  • Nach stundenlangem Betrachten lief sie weinend und durchnässt im Sturm spazieren, um sich lebendig zu fühlen.
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