
Das Gespräch mit Max Mannhart „Unsere Fans wurden fast totgeprügelt“ Frei.Wild-Sänger rechnet mit linker Musikszene ab – Philipp Burger im Gespräch
Mar 29, 2026
Philipp Burger, Frei.Wild-Frontsänger und Autor, erzählt kurz von seiner Skinhead-Vergangenheit und seinem Ausstieg. Er spricht über gewalttätige Angriffe auf Fans. Er kritisiert die linke Musikszene, Cancelkultur und Ausgrenzung in der Branche. Er berichtet von Boykotten, Drohungen und den persönlichen Folgen der Konflikte.
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Episode notes
Südtirols Geschichte förderte Jugendkonflikte
- Burger skizziert Südtirols dreisprachiges, historisch konfliktbeladenes Umfeld als Nährboden für Jugendkonflikte und rechte Identitäten.
- Sprachzwang, geschichtliche Unterdrückung und Internatsleben verstärkten Provokation und Gruppenbildung.
Lass Menschen rein statt sie auszuschließen
- Schaffe Begegnungsräume statt Ausgrenzung, um Menschen aus radikalen Szenen Gesprächsbereitschaft zu ermöglichen.
- Burger nennt das Jugendhaus Kassianeum als Beispiel, wo gemeinsames Reden viele aus der Szene veränderte.
Ausstiegsprogramme erwarten unrealistische Linksverschiebung
- Burger kritisiert Ausstiegsprogramme wie Exit wegen ihrer Erwartung, Ex-Rechte müssten sich stark nach links bewegen.
- Als Südtiroler mit konservativer Prägung sei dieses linksorientierte Ideal unrealistisch und schließe Aussteiger aus.

