
Forschung aktuell RKI-Studie: Welche Faktoren beeinflussen das Impfverhalten?
Mar 3, 2026
Greta Steckhahn, Psychologin und Studienleiterin am Robert‑Koch‑Institut, erklärt die IMPRESS‑Studie zum Impfverhalten. Sie spricht über Studiendesign und Repräsentativität. Es geht um verbreitete Impfmythen, Unsicherheiten und niedrige Impfquoten in Risikogruppen. Abschließend nennt sie Ansätze wie Vertrauen, Hürdenabbau und Gesundheitskompetenz.
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Repräsentative IMPRESS-Studie liefert breite Daten
- Die IMPRESS-Studie befragt zufällig ausgewählte Personen zur Impfbereitschaft und soll repräsentative Aussagen ermöglichen.
- 5.450 Eingeladene füllten einen ausführlichen Onlinefragebogen; ältere und fremdsprachige Gruppen wurden statistisch korrigiert.
Hohe Wirksamkeitswahrnehmung trotz Unsicherheit
- Mehrheitlich positive Einstellung: rund 60% vertrauen Zulassungsbehörden und erkennen Krankheitsrisiken an.
- Etwa 8 von 10 halten Impfungen für wirksam, dennoch existiert erhebliche Unsicherheit gegenüber Mythen.
Impfmythen verursachen anhaltende Zweifel
- Weite Verbreitung von Unsicherheit zu etablierten Impfmythen trotz wissenschaftlicher Widerlegung.
- Beispiel: Jede zweite Person ist unsicher bei der Falschaussage, Impfungen führten zu Autismus; größte Unsicherheit bei Allergie-Mythen.
