
IQ - Wissenschaft und Forschung Satellit beobachtet Wildtiere - Das bringt das Icarus-Projekt
Nov 24, 2025
Jenny von Sperber, Wissenschaftsjournalistin und Expertin für das Icarus-Projekt, spricht über die innovative Technologie zur Überwachung von Tierbewegungen. Sie erläutert, wie Satelliten Daten zu Flughunden sammeln und damit das Ökosystem schützen können. Die Diskussion reicht von Fangmethoden über minimalistische Sender bis hin zur Bedeutung dieser Daten für den Artenschutz und die Epidemieüberwachung. Das Icarus-Projekt wird als entscheidend für die Erforschung von Tierwanderungen und den Schutz bedrohte Arten dargestellt.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Satellit liefert lückenlose Tier-Positionsdaten
- Icarus-Sender liefern hauptsächlich GPS-Positionsdaten und können später Bewegungs- und Umweltdaten messen.
- Forscher sehen damit lückenlos jeden Schlafplatz und Weg eines getaggten Tieres.
Die Wanderrouten Der Palmenflughunde
- Palmenflughunde leben oft in riesigen Kolonien und fliegen nachts bis zu 50 km pro Nacht.
- Manche wandern jährlich über 2000 Kilometer, sind aber in ihren Routen weitgehend unbekannt.
Mini-Tags Für Kleine Tiere
- Icarus-Tags sind für kleine Tiere extrem leicht: circa 4–5 Gramm und daumennagelgroß.
- Für größere oder spezielle Arten existieren größere, robuste Sender mit Solarzellen oder wasserdichten Gehäusen.
