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Doron Rabinovici über Corona in Israel – #371

13 snips
Aug 2, 2020
Doron Rabinovici, ein österreichischer Schriftsteller und Historiker, berichtet aus Quarantäne in Tel Aviv über die Corona-Situation in Israel. Er schildert eindrücklich seine Erfahrungen während des Lockdowns und die politischen Proteste gegen Premier Netanyahu. Rabinovici reflektiert über seine emotionalen Verbindungen zu Israel und die Herausforderungen mit jüdisch-arabischer Verständigung. Zudem wird die Kontroverse um die Israelkritik des Historikers Achille Mbembe thematisiert, sowie der wichtige Prozess gegen einen ehemaligen SS-Mann, der die Erinnerung an vergangene Verbrechen beleuchtet.
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Episode notes
INSIGHT

Vielfältige Protestbasis

  • Die Protestierenden stammen aus verschiedenen Gruppen: Linke, Menschenrechtsaktivisten und sozial Benachteiligte.
  • Viele sehen Netanjahu misstrauisch, weil parlamentarische Abläufe verzögert und Gerichtsverfahren hinausgezögert wurden.
INSIGHT

Vertrauensdefizit In Der Politik

  • Rabinovici beschreibt Netanjahu nicht als Regime, wohl aber als Regierung ohne demokratisches Vertrauen.
  • Er sieht Parallelen zu populistischen Taktiken wie Fake News, vergleichbar mit Trump oder Orbán.
ANECDOTE

Familiäre Spuren Der Vernichtung

  • Rabinovici schildert familiäre Erinnerungen: die Mutter rettete jiddische Gedichte aus dem Ghetto und KZ.
  • Er findet die Papiere seiner Eltern in Tel Aviv während er deren Nachlass durchgeht.
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