Ein radikales Gedankenexperiment: Smartphones und Social Media erst ab 18. Diskussion über Suchtmechanismen, Bildschirmzeiten und Corona‑Effekte. Cybermobbing, Gewaltinhalte und frühe Folgen von Screen‑Time werden beleuchtet. Aber auch positive Seiten wie Community, Identitätsfindung und politisches Interesse kommen zur Sprache.
36:47
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Sucht Entsteht Durch Mehr Als Nur Zeit
Social-Media-Nutzung kann Verhaltenssucht auslösen, weil das Belohnungssystem gestört wird.
Zeit allein reicht nicht; Vernachlässigung von Schule, Terminen und Beziehungen definiert problematische Nutzung.
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Krankenkassenzahlen Zu Riskantem Verhalten
DAK-Daten zeigen: circa 25% jugendlicher Mitglieder zeigen riskantes Social-Media-Verhalten.
Fast 5% gelten als süchtig mit klarer Vernachlässigung anderer Lebensbereiche.
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Wechselseitiger Effekt Auf Psyche
Zusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und psychischen Erkrankungen ist bidirektional.
Wer bereits psychische Probleme hat, nutzt Social Media oft mehr; Social Media verschlechtert oder verstärkt Zustände.
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Kein Smartphone vor 18. Kein Social Media. Erst mit dem Führerschein geht’s online. Klingt radikal? Wir diskutieren, was das für junge Menschen und unsere Gesellschaft verändern würde. // // Alle Hintergründe von uns findest Du hier: www.quarks.de. Hast Du selbst ein Szenario, das wir prüfen sollen oder Feedback? Schreib uns gerne an: mal_angenommen@wdr.de
AKTUELL - tagesschau - TikTok droht Strafe wegen Suchtgefahr:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/tiktok-untersuchung-eu-kommission-100.html
Eure Hosts heute sind:
Samira El Hattab und Matthis Dierkes
Und das sind unsere wichtigsten Quellen:
Hier geht’s zur DAK-Studie rund um Social-Media-Sucht bei Jugendlichen:
https://www.dak.de/presse/bundesthemen/kinder-jugendgesundheit/dak-suchtstudie-millionen-kinder-haben-probleme-durch-medienkonsum-_91832
Wer psychische Erkrankungen hat, nutzt mehr Social Media, zeigt diese Studie:
https://www.nature.com/articles/s41562-025-02134-4
OECD-Bericht darüber, wie Smartphones und Social Media das Leben von Kindern verändert:
https://www.oecd.org/en/publications/how-s-life-for-children-in-the-digital-age_0854b900-en.html
Diese Studie zeigt, Smartphones können auch für gute Gefühle sorgen:
https://www.nature.com/articles/s41598-022-05291-y
Studie der Barmer Krankenkasse zu Cybermobbing (PDF):
https://www.barmer.de/resource/blob/1249174/90a9b87ee271db206108e6f912d500e9/sinus-studie-jugendbericht-2023-2024-cybermobbing-data.pdf
Social Media und Kriminalität – diesen Zusammenhang schaut sich unter anderem die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz an:
https://www.bzkj.de/bzkj/service/alle-meldungen/anstieg-der-zahl-tatverdaechtiger-kinder-und-jugendlicher-laut-pks-2022-social-media-plattformen-duerfen-keinen-resonanzraum-fuer-straftaten-bieten-223412
Wie oft Jugendlichen gewaltbezogene Inhalte begegnen und was das mit ihnen machen könnte:
https://youthendowmentfund.org.uk/news/70-of-teens-see-real-life-violence-on-social-media-reveals-new-research/
Review dazu, dass Social Media zu weniger Einsamkeit führen kann – aber es kommt immer darauf an:
https://mental.jmir.org/2016/4/e50
Das politische Interesse von Jugendlichen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen (PDF):
https://www.shell.de/about-us/initiatives/shell-youth-study-2024/_jcr_content/root/main/section/simple/call_to_action/links/item0.stream/1730903501282/d8b545435fc2799eb6044e48b4a9fccc80b95b2d/ap-shell-jugendstudie-zusammenfassung-barrierefrei.pdf
Was das Smartphone für Kleinkinder bedeutet, erfahrt ihr hier bei Das Wissen vom SWR:
https://www.swr.de/swrkultur/wissen/baby-am-bildschirm-wie-digitale-medien-auf-kleinkinder-wirken-102.html