Gegneranalyse: Neue Rechte - altes Denken

Carl Schmitt - Antiliberalismus, identitäre Demokratie und Weimarer Schwäche

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Feb 6, 2020
Eine Analyse von Carl Schmitts Denken und seinem Einfluss auf Weimar und das Grundgesetz. Diskussion über Souveränität als Entscheidung statt Norm und die Sehnsucht nach ordnender Autorität. Kritik am Parlamentarismus und die Idee einer identitären, plebiszitären Demokratie kommen zur Sprache. Themen wie Freund-Feind-Logik, Homogenität, Ausschluss und die politische Rolle des Krieges werden behandelt.
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ANECDOTE

Karriere Im Nationalsozialismus

  • Schmitt schloss sich der NSDAP erst nach der Machtergreifung an und unterstützte das Regime aktiv.
  • Sein Artikel »Der Führer schützt das Recht« rechtfertigte die Morde des Röhmputsches 1934.
ANECDOTE

Biographische Skizze

  • Karl Schmitt stammte aus einer kleinbürgerlichen katholischen Familie und habilitierte früh.
  • Er blieb im Verwaltungsdienst und kultivierte ein bohemehaftes Leben mit künstlerischen Kontakten.
INSIGHT

Souveränität Als Entscheidungsgewalt

  • Karl Schmitt verbindet Souveränität mit der Fähigkeit, im Ausnahmezustand zu entscheiden.
  • Staatlichkeit misst sich für ihn an der Fähigkeit zu entschiedener politischer Aktion.
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