
Inside Austria Ein russischer Spion in Österreich?
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Apr 4, 2026 Fabian Schmidt, Journalist und Spionageexperte, erklärt Geheimdienststrukturen. Laurin Lorenz, Gerichtsreporter beim STANDARD, berichtet vom Prozess am Landesgericht Wien. Sie sprechen über die Vorwürfe gegen Ägisto Ott, Verbindungen zu Jan Marsalek und mögliche Datenweitergaben nach Moskau. Außerdem geht es um interne Netzwerke, dienstliche Abfragen und die Rolle von Handys und Zeugenaussagen im Verfahren.
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Die Rolle von Martin Weiß als Verbindung zu Marsalek
- Ein Schlüsselverbindungsglied ist Martin Weiß, ehemaliger Abteilungsleiter im BVT, der Aufgaben an Ott weitergegeben haben soll.
- Weiß arbeitete zeitweise für Jan Marsalek, gestand in Untersuchungshaft die Weiterleitung von Abfragen und lebt inzwischen in Dubai und ist flüchtig.
Was mit Personenabfragen gesucht wurde
- Angeklagt sind gezielte Personenabfragen in behördlichen Datenbanken, teils mit sensiblen Informationen wie Einreisedaten und Kennzeichen.
- Diese Abfragen betrafen mutmaßlich Russland-relevante Zielpersonen, Dissidenten, Oligarchenfamilien und Journalisten.
Informationen flossen mutmaßlich bis nach Moskau
- Die Staatsanwaltschaft sieht die Abfragen als Teil einer Kette, die über Martin Weiß zu Jan Marsalek und letztlich nach Moskau gelangte.
- Chats aus einem Londoner Prozess deuten darauf hin, dass Informationen bis in die FSB-Zentrale reportet worden sind.

