
Ganz offen gesagt #18 Zwischen Wissenschaft und politmedialer Bühne – mit Katrin Praprotnik
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Sep 27, 2019 Katrin Praprotnik, Politikwissenschaftlerin an der Donau-Universität Krems und Ko-Projektleiterin des Austrian Democracy Labs, spricht über die aktuelle politische Lage in Österreich und die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Medien. Sie erörtert, wie der Ibiza-Skandal den Wahlkampf prägte und beleuchtet die Herausforderungen für Wissenschaftler im politmedialen Betrieb. Die Zufriedenheit der Österreicher mit der Demokratie wird analysiert, während die Notwendigkeit, jüngere Generationen in politische Prozesse einzubeziehen, betont wird.
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Episode notes
Analytikerin Werden Ohne Berühmtheitsdruck
- Eine sichtbare Analytikerin zu werden ist möglich, Praprotnik will das, aber sie rechnet nicht mit ständiger öffentlichen Ansprache im Alltag.
- Sie schätzt Reichweite von Interviews, bleibt aber primär Forscherin.
Analysen Erklären Mehr Als Ereignisse
- Publikum sucht nach Einordnung nach politischen Ereignissen; Analysen sollen mehr bieten als Beschreibung und zusätzliche Einordnung liefern.
- Praprotnik vergleicht das mit dem Bedürfnis, einen Film nachzubesprechen und erwartet vertiefende Kontextualisierung.
Soziale Medien Als Berufliches Werkzeug
- Social Media ist für Wissenschaftler ein berufliches Werkzeug zum Vernetzen, Entdecken von Forschung und Journalistenkontakt.
- Praprotnik nutzt Twitter beruflich, Instagram weniger, und informiert sich über Konferenzen und Kolleginnen darüber.
