
Wissen aktuell – Impuls DWD startet KI-gestützte Wetterprognose
Mar 6, 2026
Dr. Jan Keller, Leiter der KI-Entwicklung beim DWD, erklärt kurz seine Arbeit an KI-Modellen für Wettervorhersagen. Es geht um das neue AI-ICON, Trainingsdaten aus 15 Jahren, schnellere, präzisere Kurzfristprognosen und bessere Warnungen bei Sturm, Schnee und Hitze. Diskussion über mehr Rechenleistung, Zwei-Kilometer-Gewittererkennung und die Rolle von Meteorologen.
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Episode notes
KI-Modell AI-ICON Beschleunigt Wetterprognosen
- Der Deutsche Wetterdienst setzt ein KI-Modell namens AI-ICON ein, das schneller und in manchen Fällen präziser Vorhersagen liefert.
- AI-ICON wurde auf 15 Jahren globaler Wetterdaten trainiert und berechnet Vorhersagen in 1–2 Minuten statt ~1 Stunde.
KI Als Ergänzende Quelle Für Warnzentralen
- Nutze KI als zusätzliche Informationsquelle in Vorhersagezentralen, nicht als Ersatz.
- Meteorologinnen und Meteorologen sollen die KI-Ergebnisse prüfen und in Warnungen integrieren, um Einsatzkräften schneller zu helfen.
Schneevorhersage Liefert Besseres Warnsignal
- Jan Keller nennt Schneewetterlagen als konkretes Beispiel, wo AI-ICON bessere Vorhersagen lieferte.
- Klassische Modelle sagten Temperaturen über 0°C (Regen), AI-ICON sagte Bodenfrost und intensiven Schneefall voraus, was bessere Warnungen erlaubte.
