Die neue Kita-Finanzierung sorgt für hitzige Diskussionen, denn 100 Franken pro Kind und Tag scheinen nicht ausreichen. Berufstätige Eltern kämpfen mit steigenden Kosten, die bis zu einem Drittel ihres Einkommens ausmachen. Ein internationaler Vergleich beleuchtet die Ungleichheit in den Kantonen und die staatliche Unterstützung, die traditionelle Familienmodelle beeinflusst. Zudem gibt es kuriose Nachrichten über einen Videokassetten-Diebstahl, die die Runde machen.
35:09
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Kantonale Unterschiede bei Kita-Finanzierung
Nur 17 von 26 Kantonen beteiligen sich an der Finanzierung der Kita.
Der Kanton Basel-Stadt investiert massiv und begrenzt die Elternbeiträge stark, was zu Verlagerungen in Nachbarkantone führt.
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Qualitätsprobleme durch Personalmangel
Über die Hälfte der Betreuungspersonen in Schweizer Kitas haben keine pädagogische Ausbildung.
Die hohe Fluktuation und unbesetzten Stellen führen zu Qualitätseinbußen in der Betreuung.
insights INSIGHT
Nationale Lösung gegen Lücken
Viele Kantone investieren kaum in Kitas, das schaffe Lücken in der Versorgung.
Eine nationale Lösung auf Bundesebene könnte diese Lücken schließen und Einheitlichkeit schaffen.
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Diese Woche hat der Nationalrat eine neue Kita-Finanzierung beschlossen. Neu gibt es 100 Franken pro Monat für jeden Tag, an dem ein Kind von einer Institution betreut wird.
Genügt das? Professionelle Kinderbetreuung in der Schweiz ist so teuer wie fast nirgends in Europa. Berufstätige Eltern geben bis zu einem Drittel ihres Einkommens für die Kita aus. Was sind die Gründe dafür? Und was sagt das über das Familienmodell aus, das in der Schweiz propagiert wird?
Das sind die Themen der neuesten Ausgabe des «Politbüros», des Politik-Podcasts von Tamedia. Zu Gast sind Larissa Rhyn, Jacqueline Büchi und Fabian Renz. Gastgeber ist Philipp Loser.
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