
Serienreif Alles groß, alles drüber? Verena Altenberger über "Mozart/Mozart"
Dec 18, 2025
Verena Altenberger, österreichische Schauspielerin und engagierte Aktivistin, spricht über ihre faszinierende Rolle als Marie Antoinette in 'Mozart/Mozart'. Sie beleuchtet, wie die Serie Geschlechterrollen neu interpretiert und mit misogynen Klischees aufräumt. Verena diskutiert ihre kreative Freiheit bei der Inszenierung, den Bedrohungen für den Filmstandort Österreich wegen fehlender Filmförderung und ihre fortwährenden Bemühungen um #MeToo. Zudem thematisiert sie ihr Engagement im World Food Programme und die Relevanz von Hungerbekämpfung für den Frieden.
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Historische Genauigkeit Und Freiheit
- Die historische Vorbereitung war akkurat: Biografien, höfische Tänze und Etikette wurden geübt.
- Am Set erlaubte Regisseurin Clara Zoe-Milin von Arnim jedoch große Freiheit und forderte Spontaneität.
Marie Antoinette Neu Gedacht
- Altenbergers Marie Antoinette wird als intelligent, lebenslustig und berührungsfrei gegenüber allen Klassen gezeichnet.
- Sie betont politische Klugheit, Kunstförderung und pragmatischen Umgang mit Geld.
Lümmeln Als Charakterfindung
- Clara ließ Verena beim ersten Bankett-Dreh lümmeln; sie kaute Perlen und fand so die ungezwungene Haltung der Marie Antoinette.
- Das unbequeme, nonkonforme Verhalten entwickelte sich organisch durch Regie‑Ermutigung.



