
Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg Crime History: Kindermörder Onkel Tick-Tack
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Mar 21, 2026 Regina Sturiko, Kriminalhistorikerin zu den 1920/30ern, liefert kompakten Kontext zu einem Serienfall um tote Jungen in Wäldern. Kurze Sätze zu Fund, irreführender Pilzvergiftung, Zeugen vom Mann mit grauem Hut und der Suche nach einem reisenden Täter. Portraits, Forensik und gesellschaftliche Tabus kommen ebenfalls zur Sprache.
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Episode notes
Pilzvergiftung Tarnte Serienmorde
- Die Leichen von Arthur und Edgar wurden zunächst als Pilzvergiftung gewertet, obwohl Obduktionsergebnisse und fehlende Pilzreste dagegen sprachen.
- Staatsanwalt Wilhelm Beusch entdeckt Monate später Muster identischer Fälle in Brandenburg und Mecklenburg und stellt die Serienmordhypothese auf.
Knappe Flucht Rettete Zwölfjährigen Erich
- Ein 12‑jähriger Junge, Erich Schulze, wurde von einem älteren Mann mit grauem Hut angesprochen und mit Kamera und 30 Pfennig gelockt, ging aber nur wenige Schritte mit.
- Erich verweigerte weiterzugehen, beschrieb den Mann später genau und rettete sich so womöglich vor dem Täter.
Fragmentierte Polizei Erkannte Serie Nicht
- Ähnliche Fälle aus 1933–1935 zeigten immer wieder kleine Jungen tot in Kiefernwäldern, oft ohne klare äußere Verletzungen.
- Fehlende zentrale Ermittlungsstrukturen und falsche Todesursachen (Erfrieren, Pilze) verhinderten frühe Verknüpfungen.


