WDR Zeitzeichen

Johann C. Godeffroy: Gründer völkerkundlicher Museen

12 snips
Feb 8, 2025
Der reiche Reeder Johann C. Godeffroy verschiffte im 19. Jahrhundert exotische Objekte und lebendige Tiere nach Hamburg. Über seine Verbindungen zum Sklavenhandel und die Gründung eines der ersten ethnologischen Museen in Deutschland erfährt man viel. Ein mysteriöser menschlicher Schädel aus Freiburg wirft Fragen zur kolonialen Vergangenheit auf. Zudem wird die Rückgabe menschlicher Überreste an Ureinwohner behandelt, was den Dialog über kulturelle Identität fördert. Godeffroys Vermächtnis bleibt umstritten und faszinierend.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
ANECDOTE

Die Godeffroys und der Südseekönig

  • Die Godeffroys, eine reiche Kaufmannsfamilie mit französischen Wurzeln, gründeten eine Handelsgesellschaft.
  • Johann Cäsar VI. erweiterte das Handelsnetz im Pazifik und erhielt den Beinamen "Südseekönig".
INSIGHT

Handel und Sklaverei

  • Johann Cäsar VI. kontrollierte mit über 100 Schiffen fast die gesamte Südsee.
  • Er handelte nicht nur mit Gütern, sondern beteiligte sich auch am Sklavenhandel ("Blackbirding").
ANECDOTE

Godeffroys Residenz und Investitionen

  • In Hamburg residierte Godeffroy in einem Landhaus an der Elbchaussee.
  • Um Anerkennung zu erlangen, investierte er in Bildung und ein Museum.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app