Das HR-Briefing

Darf ich Bewerber:innen googlen? & Gehaltsvorschüsse per App

Dec 3, 2024
Recruiter:innen stehen vor rechtlichen Herausforderungen, wenn es um die Online-Recherche von Bewerbenden geht. Ein kurioses Urteil des LAG Düsseldorf zeigt die Gefahren auf. Gleichzeitig wird über die finanzielle Belastung von Mitarbeitenden diskutiert und wie das Konzept des Earned Wage Access helfen kann. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Wertschätzung und fairen Gehältern in der Arbeitswelt thematisiert. Kleine Gehaltsanteile für soziale Initiativen könnten zudem positive Effekte auf die Unternehmenskultur haben.
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Episode notes
ADVICE

Transparente Kommunikation

  • Bewerber müssen vorab transparent über die Art, Umfang und Zweck von Datenerhebungen informiert werden.
  • Unzulässige Recherchen können zu Schadensersatzansprüchen führen.
ANECDOTE

Fallbeispiel: Universität und der AGG-Hopper

  • Eine Universität musste 1000 Euro Schadensersatz zahlen, weil sie einen Bewerber nicht über ihre Google-Recherche informierte.
  • Der Bewerber, ein Jurist, hatte einen Wikipedia-Artikel, der seine Verurteilung wegen Betrugs erwähnte.
ADVICE

Relevante Informationen

  • Erheben Sie nur Informationen, die für die Position relevant sind und aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen.
  • Private Informationen dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung erhoben werden.
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