
Kontrafunk: Die Sonntagsrunde Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Iranisches Inferno
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Mar 1, 2026 Mit Norbert Bolz, Medienwissenschaftler und Kulturkritiker; Thorsten Polleit, Wirtschaftswissenschaftler und Gründer des Ludwig‑von‑Mises‑Instituts; und Robert Willacker, in Wien tätiger Politikberater. Sie sprechen über politische versus wirtschaftliche Globalisierung. Debatten zu Iran, Sicherheitsfolgen für Europa, Energie und Ölpreise. Diskussionen um „tiefer Staat“, WEF, Epstein und die Forderung nach Dezentralisierung.
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Episode notes
Unsichere Folgen des Angriffs auf Iran
- Norbert Bolz betont, dass der Angriff auf den Iran unvorhersehbare Folgen hat und niemand genau weiß, wer sich letztlich auf welche Seite stellt.
- Er sieht das Regime als Terrorstaat, der das eigene Volk unterdrückt und weltweit schadet, deshalb vermeidet er Empörung über den Angriff.
Ökonomische Risiken durch Störungen in Hormuz
- Thorsten Polleit analysiert die wirtschaftlichen Folgen eines Iran-Konflikts: Störungen in der Straße von Hormuz könnten Ölpreise stark treiben und die Weltwirtschaft abbremsen.
- Er erwartet Aktienrückschläge, sinkende Anleiherenditen und steigende Goldpreise als Marktreaktion.
Gefahr durch Irans Terrorfinanzierung und Atomprogramm
- Norbert Bolz nennt zwei gewichtige Argumente für ein härteres Vorgehen: Irans Finanzierung internationalen Terrors und die fortgeschrittene Urananreicherung mit Atomrisiko.
- Er warnt vor dem einzigartigen Erpressungspotenzial eines theokratischen Regimes im Besitz von Atomwaffen.



