
Apropos – der tägliche Podcast Krieg im Iran: Steht das Land vor einem Umbruch?
Mar 18, 2026
Christof Münger, Auslandschef beim Tages‑Anzeiger, analysiert die Lage im Iran aus geopolitischer Sicht. Er erklärt die Luftangriffe von USA und Israel. Er beschreibt die Reaktionsformen Teherans, die Protest‑ und Jubelszenen sowie die Machtzentren im Regime. Er diskutiert mögliche Folgen für die Bevölkerung, die Rolle externer Akteure und die Chancen auf einen politischen Umbruch.
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Episode notes
Iran Nutzt Asymmetrie Und Hormuz Drohung
- Der Iran setzt auf asymmetrische Gegenmittel statt konventioneller Luftangriffe, darunter Stellvertreter, Raketen, Drohnen und die Drohung, die Straße von Hormuz zu blockieren.
- Die Androhung beziehungsweise punktuelle Angriffe auf Tanker treiben Versicherungsprämien und Ölpreise hoch und haben globale wirtschaftliche Folgen.
Jubel Entspringt Protestgeschichte Und Wirtschaftlicher Not
- Jubelszenen auf Hausdächern entstammen langjähriger Protestgeschichte und ökonomischer Verzweiflung gegen das Regime.
- Münger betont, die Angriffe hätten sich gezielt gegen Regime-Einrichtungen gerichtet, was viele Demonstrierende als Erfüllung von Trumps Versprechen sahen.
Stadtprotest Stärker Als Landeskonsens
- Es gibt keine verlässlichen Umfragen; Widerstand ist vermutlich in Städten und unter Minderheiten stärker als auf dem Land.
- Das Regime hat zudem Nutzniesser, und die Opposition ist strukturell schlecht organisiert.
