
Thema des Tages Wieso die Corona-Krise besonders Frauen trifft
Jul 31, 2020
Beate Hausbichler, Journalistin beim STANDARD mit Schwerpunkt Frauenpolitik und Sozialfragen. Sie erklärt, warum die Corona-Krise Frauen besonders trifft. Es geht um Jobverluste in frauendominierten Branchen. Themen: Kinderbetreuung und Homeoffice, unbezahlte Care-Arbeit, steigende häusliche Gewalt und politische Forderungen wie Karenz- und Arbeitszeitreformen.
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Episode notes
Frauen Haben Weniger Vermögen Als Männer
- Frauen besitzen deutlich weniger Vermögen und Einkommen, was Krisenfolgen wie Jobverlust schlimmer macht.
- Studie 2017: Frauen in Österreich haben rund 28 Prozent weniger Vermögen, was ihre finanzielle Resilienz senkt.
Jobverluste Tragen Weibliches Gesicht
- Corona-bedingte Jobverluste trafen überwiegend Frauen: 85 Prozent der Betroffenen sind Frauen.
- Arbeitslosigkeit bei Frauen stieg im Vergleich 2010–2020 um etwa zwei Prozentpunkte und verschärft sich durch Pandemieeffekte.
Frauen Arbeiten Häufig In Krisenbranchen
- Branchenstruktur erklärt Geschlechterungleichheit bei Arbeitslosigkeit: Dienstleistung, Gastronomie, Kultur und Soziales sind stark betroffen und feminisiert.
- Diese Sektoren sind prekär und haben hohe Frauenanteile wie Friseurinnen und Kosmetikerinnen.

