
FALTER Radio Droht eine Depression? –#393
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Sep 26, 2020 In einem fesselnden Gespräch präsentiert Gustav Horn, Professor an der Universität Duisburg-Essen und engagierter Sozialdemokrat, seine Perspektiven zur wirtschaftlichen Krise nach der Pandemie. Er beschreibt den Anstieg des Rechtspopulismus als Folge neoliberaler Ängste vor sozialem Abstieg. Horn fordert staatliche Interventionen und kritisiert die Austeritätspolitik. Zudem diskutiert er die Rolle der EU bei finanziellen Herausforderungen und die Notwendigkeit für ökologische Investitionen als Teil einer zukunftsfähigen Wirtschaftspolitik.
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Episode notes
Angst Vor Kontrollverlust Treibt Populismus
- Angst vor sozialem Abstieg treibt Rechtspopulismus mehr als objektiver Abstieg.
- Gustav Horn betont, dass Menschen Schutzverlust und Kontrollverlust als Hauptmotiv empfinden.
Staatliche Rolle In Der Krise Neu Gedacht
- Die Corona-Krise zeigt, dass der Staat in Krisen aktiv handeln muss statt sich zurückzuziehen.
- Horn sieht in den Konjunkturprogrammen auch eine neue Rolle des Staates für strukturelle Transformation.
Ungleichheit Auch Im Aufschwung
- Boom allein löst nicht das Sicherheitsproblem, weil Ungleichheit und prekäre Arbeit wachsen können.
- Horn nennt den deutschen Niedriglohnsektor als Beispiel für gewachsene soziale Verunsicherung trotz Beschäftigung.

