Philine Edbauer ist Aktivistin und Mitgründerin von „My Brain My Choice“, einer Initiative, die sich für eine neue, gerechtere Drogenpolitik einsetzt. Statt Verbote und Strafen fordert sie Aufklärung, Selbstbestimmung und einen Umgang, der die Realität von Konsum ernst nimmt. Wir sprechen darüber, wie sie in diese Debatte reingewachsen ist – und warum sie heute sehr klar sagt, dass Repression mehr schadet als hilft.
Philine erklärt mir, warum sie Drogenpolitik immer aus der Perspektive von Ungleichheit denkt. Wer wird kriminalisiert – und wer nicht? Warum trifft das aktuelle System besonders Menschen, die ohnehin schon stigmatisiert sind? Es geht um Konsum, um gesellschaftliche Doppelmoral und um die Frage, wie eine Politik aussehen müsste, die wirklich schützt, statt auszugrenzen.
Und wir reden auch darüber, wie schwer es ist, solche Positionen zu vertreten, ohne sofort in Schubladen zu landen. Wie schafft man es, gehört zu werden, wenn man grundlegende Dinge infrage stellt? Aufzugtür auf für Philine Edbauer!
Empfehlungen der Folge: Drug Assemblages – Policies, Counternarratives, and Local Experiences, Die Nazis nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher«, Stigma, The Machinery of Inequality, The War on Drugs and the Global Color Line
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Dieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein Media Produktion und Schnitt: Tim Rodenkirchen Coverart: Amadeus Fronk


