Jasmin Kosubek

Wie NGOs die „rechte Unterschicht" erziehen wollen | Insiderin Maike Gosch

24 snips
Mar 3, 2026
Maike Gosch, Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige Anwältin, erzählt von ihrer Arbeit als Storytellerin für NGOs und warum sie daran begann zu zweifeln. Kurze Sätze über Storytelling-Techniken, Einfluss von US-Fördergeldern in Berlin, die Verflechtung von Staat und Zivilgesellschaft und Corona als Spaltungsmoment. Außerdem Kulturverlust im politischen Diskurs und Kritik an anti-Desinformations-Eliten.
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ANECDOTE

Vom Anwalt zur Storytellerin Für NGOs

  • Maike Gosch wechselte von Medienrecht zur Drehbuchautorin und fand 2010 auf der Republika plötzlich Nachfrage von NGOs für Storytelling.
  • Sechs NGO-Kommunikationschefs baten sie, Dramaturgie-Techniken für Kampagnen anzuwenden, weil NGOs im Social-Media-Zeitalter hinterherhinkten.
INSIGHT

Drehbuchtechniken Verstärken NGO-Narrative

  • Gosch vermittelte NGOs Drehbuch-Handwerk: Spannungsbögen, Figurenentwicklung und Empathiebildung, um reale Geschichten überzeugender zu erzählen.
  • Sie betonte 'von innen nach außen' erzählen: echte, authentische Narrative statt konstruierter Kampagnenbotschaften.
INSIGHT

US-Gelder Veränderten Die Berliner NGO-Landschaft

  • Ab etwa 2012/2013 kamen viele amerikanische Stiftungs- und Philanthropiegelder (z. B. Clinton, Gates, Open Society) nach Berlin und verstärkten internationale Projekte.
  • Gosch schildert, wie diese Mittel Begeisterung auslösten, aber später Misstrauen erzeugten, als geopolitische Einflüsse klarer wurden.
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