
Forschung aktuell 15 Jahre Fukushima: Reaktor-Rückbau steht erst am Anfang
Mar 11, 2026
Robotik, Mikrodrohnen und Unterwasserroboter erkunden zerstörte Reaktoren und sammeln Proben. Untersuchungen zeigen überraschende Materialvielfalt in geschmolzenen Massen. Bau- und Strahlenschäden an Beton und Stahl erschweren den Rückbau. Debatten drehen sich um Trocken-, Nass- und feuchte Schnittverfahren für die Bergung.
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Robotertechnik Entscheidet Über Rückbaufortschritt
- Fukushima Daiichi ist heute eine Großbaustelle, der Rückbau läuft, aber das Herausholen der geschmolzenen Kerne bleibt die zentrale Herausforderung.
- Mikrodrohnen, Tauch- und Krabbelroboter erkunden zerstörte Einheiten; Mikrodrohnen liefern Innenaufnahmen und halten bis zu 200 Gray aus.
Mikrodrohnen Erkunden Inneres Von Block 3
- In Unit 1 wurden Drohnen eingesetzt und in Block 3 sind Mikrodrohnen im Einsatz, die auf eine Handfläche passen und Innenbilder liefern.
- Jeder Flug dauert bis zu zehn Minuten; die Elektronik verträgt circa 200 Gray Strahlung.
Unklarheit Über Reaktorzustand Erschwert Planung
- Experten haben kein vollständiges Bild, was in den Reaktoren verblieben ist, was Rückbauplanungen kompliziert macht.
- Ein Unterwasserroboter fand im gefluteten Bereich, dass Beton an bestimmten Stellen fehlt und nur Bewehrungsstahl steht.
