
Acht Milliarden Irankrieg: Warum die Kurden Waffen bekommen sollen
Mar 5, 2026
Maximilian Popp, stellvertretender Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts und Kenner internationaler Konflikte. Er erklärt, warum US-Angriffe auf Iran geschehen könnten. Er bewertet Risiken einer Bewaffnung der Kurden und die Gefahr einer inneren Destabilisierung Irans. Er spricht über Eskalationsgefahren in der Region und die Probleme eines Kriegs ohne Ende.
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Episode notes
Unklare US-Gründe Für Angriffe Auf Iran
- Die Trump-Regierung verfolgt offenbar das Ziel, durch Militärschläge und Destabilisierung Druck auf Iran auszuüben.
- Maximilian Popp beschreibt die Begründungen als vage: Atom-, Raketenprogramm oder Verbündetenhilfe sind nicht schlüssig erklärt.
Realistisches Best Case Kein Demokratischer Umbruch
- Ein realistisches Best-Case der USA wäre kein echter Regimewechsel, sondern ein gefügigerer Führungszirkel nach massiven Angriffen.
- Popp vergleicht dieses Szenario mit Venezuela: außenpolitischer Erfolg, aber wenig Verbesserung für iranische Bevölkerung.
Iran Spielt Auf Zeit Und Treibt Den Preis Hoch
- Irans oberstes Ziel ist Überleben und Machterhalt; die Strategie ist Zeitgewinn und Preishochtreiben durch Eskalation.
- Popp nennt gezielte Angriffe auf Golfstaaten als Kalkül, um Druck auf die USA und Verbündete zu erhöhen.
