
JACOBIN Podcast Frieden ist feministisch – von Magdalena Berger
Mar 10, 2026
Es geht um die Wiederbelebung der Verbindung von Feminismus und Friedenspolitik. Aktuelle Kriegsherde und imperialistische Kriegsführung werden thematisiert. Gewalt gegen Frauen in Konflikten und historische Frauenfriedensbewegungen stehen im Fokus. Es wird vor militaristischen Legitimationsnarrativen und der Gefahr unterschiedlicher Kriegsbewertungen gewarnt.
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Episode notes
Kriegsführung Ohne Konsens
- Krieg 2026 zeigt neues imperialistisches Muster: Angriffe brauchen heute keine monatelange Überzeugungsarbeit mehr, sondern folgen dem reinen Recht des Stärkeren.
- Magdalena Berger nennt Beispiele wie US-Bombardierung Venezuelas und Angriffe auf Rojava als Teil dieser beschleunigten Kriegsführung.
Frauen Besonders Betroffen Im Krieg
- Frauen und Mädchen tragen in aktuellen Konflikten unverhältnismäßlich schwere Lasten: hohe Opferzahlen und Anstieg sexualisierter Gewalt.
- Berger zitiert UNO-Daten: 676 Millionen Frauen leben nahe Konflikten, sexualisierte Gewalt stieg um 87% und zivile Opfer unter Frauen und Kindern vervierfachten sich.
Zetkin Verknüpfte Feminismus Und Frieden
- Historische Aktivistinnen verbanden Frauenrechte mit Frieden und Klassenkampf.
- Clara Zetkin argumentierte, Frauen könnten durch Erziehung von Söhnen das Heer untauglich machen und sprach als Mutter direkt auf dem Sozialistenkongress in Basel.
