
Politisches Feuilleton Künstliche Intelligenz - Im Journalismus sollte der Einsatz von KI ein Tabu sein
Mar 12, 2026
Michael Andrick, Philosoph und Kolumnist, kritisiert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Journalismus und fordert ein Tabu für KI-generierte Inhalte. Er spricht über die alltägliche Nutzung von KI zur Entlastung, die Verbreitung von KI in Redaktionen und die Gefahr, dass Denken an kreativer Eigenständigkeit verliert. Abschließend plädiert er für die Bewahrung menschlicher Urteilskraft.
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Episode notes
Kurzfristige Effizienz Versus Langfristiger Preis
- KI kann bei klar umschriebenen, wiederholbaren Aufgaben Zeit sparen, zum Beispiel bei Transkripten und Alternativfassungen.
- Andrick erkennt den kurzfristigen Nutzen, stellt aber dessen Preis für geistige Fähigkeiten infrage.
KI Rechnet, Denken Wählt Begriffe
- KI ersetzt nicht echtes Denken, sie verknüpft nur Zeichen aus einem Datenbestand als Antwort auf Eingaben.
- Michael Andrick erklärt, dass Denken Anwendung von Begriffen auf Erfahrung ist und KI diese begriffliche Wahl nicht leistet.
Gedankenpraxis Verfällt Bei KI-Nutzung
- Wer Denkaufgaben dauerhaft an KI delegiert, verliert die Praxis grundlegender geistiger Fähigkeiten wie sinnentnehmendes Lesen und begriffliches Sortieren.
- Andrick warnt, dass fehlende Praxis langfristig die geistige Orientierungsfähigkeit schwächt.

