
Alles Geschichte - Der History-Podcast RIEFENSTAHL: INFLUENCERIN DES BÖSEN (4/5) – Leni in Hollywood
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Mar 20, 2026 Leni Riefenstahl reist 1938 mit Olympia durch die USA und trifft prominente Filmleute in Hollywood. Die Tour trifft auf Lob und heftigen Protest wegen der politischen Lage in Deutschland. Es geht um ihre filmische Ästhetik, innovative Kameratechnik und die Verquickung von Sportästhetik mit nationalsozialistischen Idealen. Rückkehr nach Berlin, Planungen für neue Mammutfilme und die Nachricht vom Kriegsbeginn runden die Folge ab.
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Episode notes
Reichspogrome Und Riefenstahls Abwesenheit
- Die Folge beginnt mit Zeitzeugenberichten zur Reichspogromnacht vom November 1938 und zeigt die greifbare Angst und Gewalt gegen jüdische Mitbürger.
- Katja Bürkle verbindet diese Ereignisse direkt mit Riefenstahls Abwesenheit in den USA und stellt ihre Blindheit gegenüber dem Naziterror infrage.
Wie Olympia Zum Filmwunder Wurde
- Leni Riefenstahl arbeitete rund anderthalb Jahre am Film Olympia und formte ihn aus großem Archivmaterial zu einem neuen Sportfilmgenrestandard.
- Sie verwandelte Statuenbilder in lebendige Körper und nutzte Zeitlupen, Rückwärtsläufe und Musik, um Athleten als idealisierte, fast mythische Figuren zu inszenieren.
Olympia Als Subtile Propaganda
- Olympia zeigte nicht nur Sport, sondern subtil die nationalsozialistische Ideologie des stählernen, perfekten Körpers und wirkte so als besonders wirkungsvolle Propaganda.
- Durch die filmische Ästhetik täuschte der Film das Ausland über die deutsche Politik und vermittelte den Eindruck von Harmonie und Friedfertigkeit.


